Familienshiatsu
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Gedanken, Projekte, Alltägliches & Blicke über den Tellerrand   


Shiatsu, SOULROOM Langenfeld, Taudien-Arndt, Blog

 

 

 

 


25. Juli 2018, 13:14

WHAT A YEAR!

...dass ich so etwas sage, kommt selten vor. Aber doch, dies Jahr war themenmäßig eine echte Herausforderung: Es gab in unserer Familie einen unerwarteten, wenn auch befreienden beruflichen Wandel, ein zu erwartendes und dabei ungeahnt schönes Lebensende nach 90 Jahren und mit neuen Räumen einen ebenso überraschenden Wieder- bzw. Neubeginn .

Große Themen also, die man nicht einfach so wuppt...
Wir brauchten eine innere Haltung, Klarheit und Kreativität.
Was war ich froh, Entspannung 'zu können':
In all den Unruhephasen immer wieder Stillemomente in mir entstehen zu lassen, in denen sich meine Gedanken aufräumen konnten, um einen Weg zu finden...
Wie mach ich das jetzt?
Ruhig bleiben - calm down
Wie spüre ich, was mein persönlicher Weg ist?
Was fühlt sich richtig an?
Atmen nicht vergessen..

Ich schreibe dabei oder danach gerne mal meine Gedankengänge mit, um zu sehen, wohin sie mich führen wollen oder welche Idee sich in meinem Unterbewusstsein bereits verbirgt...
Das macht es mir leichter, die richtigen Wege zu sehen..
Ich kann auf das Papier schauen und muss nicht alles in meinem Kopf 'anstarren oder festhalten' damit ich es nicht außer Acht lasse..
Eine große Erleichterung..

Und so fanden sich die Wege, auf denen wir die Herausforderungen gestalten konnten und nicht hin- und herumgeworfen wurden.

Das war Arbeit.
Und sie hat sich gelohnt.
Denn jetzt beflügelt mich/uns, dass wir es auf unsere Art gemacht haben.

Das Ergebnis bezüglich meiner neuen Räume 'SOULROOM Langenfeld' kann jeder anschauen kommen oder auf der Homepage oder über Facebook mitverfolgen. Die Shiatsu-Arbeit dort macht mir unendlich viel Spaß.

Die Begleitung meiner Mutter wurde mit dem Geschenk einer sehr entspannten 'Hausgeburt' am Ende ihres Lebens belohnt, umgeben von Beethovens Sinfonien und Familienklängen an einem sommerlichen Pfingstmontag... Wir waren berührt und glücklich, da so auch ihr innerster Wunsch erfüllt wurde.


Jetzt: Urlaub!
Füße ins Wasser und atmen am Meer
Weiter Horizont
Dicke Bücher
..und alles mal sacken lassen



Lasst es euch bis dahin gutgehen


Ulrike

Redakteur

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23. Juni 2017, 08:41

alter Text neu entdeckt

Der folgende Text ist zwar schon aus dem Jahr 2013, aber beschreibt die innere Stimmung während einer Shiatsu-Stunde..
Ich liebe das Shiatsu dafür, dass es mir diese Art zu arbeiten für lauter tolle Menschen ermöglicht!

(2013)
'Na, wie gehts Ihnen?​' frage ich meine Klientin.
'Ja, gut' antwortet sie, sitzt vorne auf der Stuhlkante und wirkt etwas schattig um die Augen.
'Echt? Ja dann.​.​.​' - ich schaue sie aufmerksam an und überlege schon, welchen Shiatsu-Schwerpunkt unser Termin heute wohl haben wird.
Plötzlich lacht sie auf, setzt sich zurück, lehnt sich an und meint 'Ach Mensch, Sie sind es ja! Hier kann ich das ja sagen: Also ehrlich, eigentlich steh ich total unter Strom. Das war vielleicht ne Woche!​'
Nach einem kurzen Austausch zum Auf und Ab der letzten Tage, legt sie sich deutlich entspannter auf die Matte, atmet erleichtert durch und seufzt: 'Und jetzt eine Stunde nur für mich, endlich!​'. 'Genau! Und danach wieder: Mutig voran.​.​.​!​'

Zwei Dinge sind manchmal für uns wichtig, um unsere Kraft zu behalten und den Glauben nicht zu verlieren, dass wir schaffen werden, was uns wichtig ist:

- jemanden, der hört, dass wir, trotz vieler Herausforderungen, versuchen unser Bestes zu geben und Wege zu finden.

- Und Momente der körperlichen Ruhe und inneren Stille, in denen wir nur uns wahrnehmen, wodurch unser Gespür für unseren richtigen Weg erhalten bleibt.

Dann liegen zwar die Lösungen nicht einfach vor uns herum, doch wir finden sie eher.
Und zu wissen, dass jemand anerkennt, wieviel wir um die Ohren haben, welche Belastungen wir empfinden, erleichtert uns, unsere Wege leichter zu gehen.​.​.

Redakteur

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15. Juni 2017, 18:32

Gruß aus dem Garten

Der Sommer ist da..
Ich sitze im Garten..
Genieße den Wald..

Mein Blick fällt auf meinen Frosch. Ihr kennt ihn alle. Er sitzt auf Seite eins.
Und nun ja, sagen wir mal, er ist inzwischen ein wenig ramponiert.
Da er Wind und Wetter (also das Leben) nicht scheut, geht auch an ihm die Zeit nicht spurlos vorbei.
ABER er ist dabei immer noch völlig entspannt.

Nach einer kurzen philosophischen Hirnhalma-Phase, also Gedankenläufe inkl. Gedankensprünge, habe ich beschlossen, genau so möchte ich auch altern!
Bei allen unvermeidlichen Lebens-Schrammen mit großer innerer Gelassenheit.

Ich stell euch mal sein Bild auf die Seite.
Mit Blick in den Sonnenaufgang vom letzten Sonntag.
Vielleicht inspiriert er euch auch.


Lasst es euch gutgehen..
Genießt die Sonne!

Ulrike

Redakteur

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02. Juni 2017, 13:20

hello again..

Ich hab mich grad total erschrocken...letzter Eintrag: November!

Das bestätigt mich in dem Gedanken, dass die Zeit doch irgendwie rast... geht euch wahrscheinlich auch so!?!

Aber es ist auch viel passiert.
Bei mir/uns - na und in der Welt ja sowieso..

Für 3 Monate drehte sich bei uns viel um Tansania, da eine meine Töchter dort als Volontärin war.
Irgendwie erweitert sich dadurch ja der großfamiliäre Horizont gleich mit. Das ist immer gut.

Ich hab viel Zeit mit meinem Enkel verbracht und bin in der Bodenarbeit, im Kinder belustigen und zur Ruhe bringen wieder voll im Flow... Seine unglaubliche Begeisterung für all das Neue in seiner Welt reißt uns richtig mit. Und so entdeckt jeder von uns manchen vergessenen Blickwinkel neu.
Das bringt viel Entspannung und Leichtigkeit.
Demnächst bleibt kein Ding mehr an der gleichen Stelle, da der kleine Entdecker wirklich an jeder Ecke zieht, reinbeißt, Dinge sortiert, Falltauglichkeit von Gegenständen testet...
Jugend forscht.
Unser Haus ist nächstens also top geräumt :-)))))

JA, Shiatsu mach ich tatsächlich auch noch. Ab Herbst auch mit einem neuem Projekt. Ihr dürft also gespannt sein. Es ist noch in der Entwicklung.

Kreative Schaffenspausen wie mit meinem Enkel bürsten ausgesprochen viele Vernetzungen 'auf links'. Man geht so vieles anders an, muss versuchen auf seiner Augenhöhe zu sein, um seine Fragen oder Kommentare (also Grenzlaute mit veschiedenen Betonungen) zu verstehen. Da kommen oft ganz überraschend neue eigene Ideen durchs Hirn geweht, auf die man mitten in der Arbeit gar nicht gekommen wäre.
Grade mit so einer Lebensphase verbessern sich so auch unsere bekannten Fähigkeiten, weil sie endlich mal reifen können.

Und ist das nicht großartig, dass unser hochtalentiertes Unterbewusstsein dann endlich mal Zeit bekommt, seine Ordnung herzustellen und Zusammenfassungen zu finden, um sie uns als erkenntnisreichen Gedanken ins Bewusstsein hochzuschicken?!

Völlig überraschend entwickeln wir uns in einer vermeintlichen Arbeits-Ruhephase weiter.
Werden klarer und möglicherweise besser: im Leben, bei der Arbeit. Mit mehr Liebe. Mit mehr Kreativität.
Solche Momente wünsche ich euch auch!

Ich mach da gleich mal weiter
Habt schöne Pfingsten*!
  • übrigens das Fest der Erkenntnis ;-)


Ulrike

Redakteur

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22. November 2016, 18:45

über ein Leben mit Shiatsu

...nein, ich bin nicht immer entspannt. Natürlich nicht.
Ich sitze ja auch nicht nur meditierend auf einem Stein und atme, denn das wäre für mich sowieso eine sehr unentspannte Lebensform.
Ich lebe nämlich gerne. Mal ruhig. Mal bewegt. Mal kreativ. Mal alleine. Mal mit vielen. Ich lebe also quasi meinen entspannten Rhythmus.

Ich ackere nicht tagaus tagein. Ich stehe nicht unter hohem inneren Ansprüchen, die ich wie zwanghaft versuche umzusetzen.
Von Fall zu Fall ziehe ich aber schon mal an einem Thema und kann dann zu Hochform auflaufen. Wenn es richtig ist, fällt es mir leicht.
Wenn es abgeschlossen ist, fahre ich ganz gezielt wieder runter.

Aber, das konnte ich natürlich nicht immer.

Dass ich in der Tiefe aus ganz unterschiedlichen Gründen sehr angespannt war, wusste ich früher nicht. Eigentlich war ich nur müde. Als Mutter von zwei Kleinkindern auch kein Wunder, fand ich.
Eines davon hatte Neurodermitis.
Das machte das Leben auch nicht leichter.
Außerdem wollten wir umziehen. Inkl. Umbau.
Schüttelt man auch nicht aus der Tasche.
Mein Mann hatte auch keine nine to five Job. Sondern eher 7-19 Uhr. Unter solchen Rahmenbedingungen kann ein Tag lang werden.

Ich fing an, schon morgens zu hoffen, dass der Tag zu Ende ist. Zu diesem Zeitpunkt war mein zweites Kind gerade 6 Monate. Naja, und bis zum 18.Lebensjahr kamen inkl. Pubertät ja noch einige Jahre auf mich zu. Also musste was passieren, denn ich war auf jeden Fall gewillt, meine Familienzeit nicht hinter mich zu bringen, sondern zu LEBEN.
Und so wählte ich Shiatsu.
Ich kannte es aus der Nachsorge nach der Geburt. Meine Hebamme konnte Shiatsu und verwöhnte damit ihre Schwangeren. Also auch mich.
Und nur 6 Monate später entschied ich, dass einer von uns Elternteilen entspannt bleiben sollte, um alles zu schaffen. Und so machte ich meinen ersten offiziellen Shiatsu-Termin.

Eine gute Entscheidung. Hier hatte jemand 60 Minuten Zeit für MICH. Außer ein- und ausatmen und mich auf Aufforderung umzudrehen, musste ich nichts tun. Das an sich ist für Mütter schon schön. Ich fühlte mich wohl. Irgendwas passierte in mir, das ich damals nicht hätte näher beschreiben können, denn hinterher war mir endlich wieder warm. Und ich fühlte mich gelassen.
Woran ich das gemerkt habe? Als meine Tochter nur wenig später mit zerkratzten Armen vor mir stand, blieb ich komplett ruhig.
Kein kritischer Satz schoss durch meinen Kopf. Wir haben einfach nur die Arme abgewaschen, etwas eingecremt und dann frische Sachen angezogen.
Ein wenig erstaunt registrierte ich diese Entlastung.
Ich habe mir das genau gemerkt.
Das wollte ich wieder haben.
In der Tiefe hatte ich das noch unbestimmte Gefühl, dass wir so unseren Lösungs-Weg finden könnten. Und ‚so’ heißt in diesem Fall: Ich bleibe ruhig und kann spüren, was wirklich zu tun ist.

Was soll ich sagen? In den folgenden Jahren hat sich dieses Gefühl bewahrheitet. Dadurch, dass ich mich immer klarer dafür entschied, für meine innere Ruhe und Klarheit zu sorgen, ergab sich der für uns richtige Umgang mit diversen Themen und Herausforderungen.

Deshalb war es nur logisch, dass ich lernen wollte, wovon ich so viel profitierte. Die Fügung meinte es gut mit mir, denn das Shiatsu-Center Langenfeld lag nur unweit unserer Heimstätte. Und so stand für mich schon vor der Schwangerschaft mit unserem dritten Kind fest, dass ich Shiatsu lernen würde. Und auch, dass ich sobald möglich, auch wieder als Hebamme arbeiten würde.
Ich hatte neben den 3 Kindern also Pläne.
Mein Mann beäugte Shiatsu wie viele andere damals (Anfang der 90er Jahre) noch skeptisch. Woher kam das? Was ist daran so besonders? Ist das eine Sekte?
Allerdings waren die Auswirkungen auf uns alle derart entspannend und entlastend, dass seinerseits keine grundsätzliche Abwehr bestand.
Meine Mütter schenkten mir begeistert Gutscheine für Shiatsu, statt Blumen, um mich zu unterstützen. Und so gewann ich im Auge des turbulenten Familienlebens immer weiter an Stabilität und Energie.
Ich genoss die Herausforderungen des Alltages. Ich begann mit Geburtsvorbereitungskursen zuhause und irgendwann Schwangerenbegleitung mit Shiatsu.


Während der 3jährigen Ausbildung begann dann unerwartet aber eigentlich logisch, die Öffnung der eigenen Wahrnehmung für alles Spürbare. Das ist zugegebenermaßen anfangs wirklich anstrengend, da man ein wenig geflasht wird.
Sie glauben gar nicht, was man alles wahrnehmen kann, wenn man sich mal genauer damit beschäftigt. Wir sind schon sehr komplex ausgerüstet.
Allerdings ist das anfangs ebenso faszinierend wie auch manchmal überfordernd, denn man zu den Wahrnehmungen noch keine Ein-Ordnung. Hier braucht es also gute Lehrer. Diese Lehrer sollten erstens etwas von Wahrnehmung verstehen und in der Lage sein, einen zu einer angemessenen Ordnung zu führen.
An diesem Punkt wird es Zeit mich vor meiner Lehrerin Ursula Röhm zu verbeugen! Sie gehört zu diesen besonderen Lehrern, die auch gleichzeitig Suchende und Forschende sind.
Sie brachte uns bei, eine klare Sprache für unsere Wahrnehmungen zu finden. Und sie sagte 'denkt selber weiter!'
Und sie legte uns nicht auf ostasiatische Sprachbilder fest. Ihr Leitsatz und Anspruch war: alles, was stimmig ist, findet sich auch in unserem Kultur- und Erfahrungsschatz wieder. Und nur, wenn ihr das findet, werden eure Klienten über eure Blickwinkel mehr von sich selbst verstehen.
Daneben gesellte sich in meinem Kopf die Stimme meiner Oma, die etwas lapidar in mir kommentierte: ‚was du nicht auf ‚Platt’ sagen kannst, ist nicht reell.’
Lustig nicht wahr? Meine Oma! Dieser Satz ist bei allen komplexen Zusammenhängen, die ich betrachte, einer meiner größten Leitsätze. Nun ja, ich kann zwar kein ‚Platt’, aber ich kann nach all den Jahren Zusammenhänge gut auf den Erfahrungsbereich meines Gegenübers herunterbrechen.
Ach und hatte ich schon erwähnt? Ich liebe Kritiker! Menschen, die nicht an Shiatsu glauben.
DENN das muss man auch gar nicht.
Warum?
Gute Frage!

‚Shiatsu’ heißt ja ganz schlicht 'Fingerdruck' und es beschreibt die Erkenntnis, dass Berührung mit einem guten Einfühlungsvermögen, innerer Aufmerksamkeit, gute geschulter Wahrnehmung, gesammeltem Knowhow und ohne ein invasives Einflussnehmen die Selbstregulationsmechanismen in uns freisetzt.
Dabei regulieren sich sowohl Spannungen, die auf physikalische Einwirkungen/Belastungen zurückzuführen sind, wie auch Spannungen, die durch einseitige mentale Belastung oder/und seelische Belastungen entstehen.
'Shiatsu' hat die ganzen Zusammenhänge nicht erfunden, sondern ausgiebig beschrieben. Shiatsu steht am Ende jahrhundertelanger Beobachtung und ist somit in sich eine wirklich konzentrierte Zusammenfassung von Kenntnissen, die der Gesunderhaltung dienen.

Wer mit diesem ‚Handwerk’ arbeitet, ist somit mit einer hohen Komplexität dahinter konfrontiert. Das bedeutet allerdings auch, dass es unerlässlich ist, sich wirklich darauf einzulassen.
Er-Kenntnisse aus dem Shiatsu haben immer auch Folgen für das eigene Leben und Arbeiten. Man wird sich vieler Zusammenhänge bewusst und muss irgendwann auch konsequent sein.
Beispiel?
Eine müde Klientin ist da, der ich nach der Behandlung dringen rate, kürzer zu treten, Pausen zu machen, ihre Prioritäten zu klären.
Wenn ich selbst dann mit leicht schattigen Augen dasitze und in meinem Leben im Grundsatz keine Klärung zu diesem Bereich habe, wird meine Klientin irgendwann nur sagen: ‚Die hat gut reden, die sollte erstmal selber bei sich kucken!’
Recht hätte sie!

JA sicher, auch mein Leben hat Höhen und Tiefen. Und nein, es verläuft auch nicht immer völlig optimiert. Es ist ja auch ein ganz normales Leben. Aber im Grundsatz habe ich meine Dinge zu 80% im Blick. Und wenn ich aus der Spannung mal nicht rauskomme, dann versuche ich herauszufinden, warum nicht.

Spannungen sind an sich auch nicht grundsätzlich schlecht oder böse. Sie aufbauen zu können ist erst einmal eine Qualität. Wir brauchen Belastbarkeit, um in Herausforderungs- und oder Krisenphasen zu bestehen. Das ist von Natur aus geplant. Wir können mit vielen Spannungen auch statische Ungleichgewichte (z.B. aus Unfällen) ausgleichen, die uns dann irgendwann beeinträchtigen.
Wir beginnen uns mit uns selbst unwohl zu fühlen. Und wenn wir eigentlich nicht wissen, welche Frage wir uns mal stellen sollten, schaltet unser System immer noch eine Alarmstufe höher. Es entzieht uns die Kräfte. Wir fühlen uns den Dingen nicht mehr gewachsen. Wir neigen möglicherweise zu Unfällen und/oder Krankheiten. Und die Schulmedizin findet möglicherweise garnichts..

Jetzt werden Sie denken: So und da soll also Shiatsu helfen?

Nicht zu fassen aber: Ja.

Warum?
Und vor allem: Wie?
Shiatsu heilt doch keine Krankheiten.
Richtig.

Anders als wir es bei uns traditionell gewohnt sind, betrachten Ansätze wie Shiatsu die Gesamtgesundheit eines Menschen. Denn das, was uns heilt ist die innere Gesundheit, die wir selbst bei schweren Krankheiten in die Waagschale werfen können.

So steht während einer Shiatsu-Stunde nicht im Mittelpunkt, die Schwere der Belastung fühlbar zu machen, sondern dem Menschen sein Maß an Gesundheit fühlen zu lassen. Dieser Ansatz macht immer Mut. Denn wenn ich fühlen kann, dass viele Bereiche in mir im Lot sind, schöpfe ich Hoffnung, den Weg zur Gesundung, Erholung, Regeneration in mir finden zu können.

Als guter Behandler sollte ich im Großen und Ganzen mit mir im Lot sein.
Ich finde es persönlich sehr wichtig, aus bodenständiger Authentizität und bewusst verwerteter Erfahrung heraus zu arbeiten. Diese Dinge sind Grundlage einer guten Arbeit, ebenso wie ein gutes Handwerk.

Wie funktioniert jedoch die Wahrnehmung bei Shiatsu genau?
Gute Frage.
Wir haben verschiedene Antennen für Wahrnehmung. Und die hat tatsächlich wirklich jeder. Wer mit Shiatsu arbeitet hat darin oft ein Talent. Sehr aufmerksame Rezeptoren in den Händen, die trainiert sind, mit den Spiegelneuronen im Kopf zusammenzuarbeiten. Dort entsteht im Laufe der Behandlung quasi 'ein Bild' aus den gesammelten Datenmengen, das die Zusammenhänge erzählt. Und das sieht manchmal ganz anders aus als man es hätte vorher erwarten können, deshalb:
Wer mich schon länger kennt, weiß dass einer meiner Sätze gerne ‚Ohne meine Hände sag ich nix.’ ist.
Das bedeutet so viel wie:
Ich höre zwar erst mal zu, was mir jemand über seine Beschwerden erzählt, aber ich sage wirklich erst etwas zu meiner Einschätzung, wenn ich eine Stunde mit Shiatsu gearbeitet habe.
Warum?
Natürlich kann ich mir nach all den Jahren (inzwischen 23) gut vorstellen, wie ein interner Zusammenhang ist und wo der Hauptbedarf meines Gegenübers sein könnte. Aber ich habe auch gelernt, dass es immer noch eine leicht andere Variante geben kann, die eine ganz andere Aufmerksamkeit beim Arbeiten erfordert.

Es gibt also kein Schema F - und das finde ich ehrlich gesagt auch super, denn ich gehöre zu den Menschen, die ständige Wiederholungen eigentlich nur schwer aushalten. Mir wird dann langweilig. Mich belebt die nötige Neugier für diese Art zu Arbeiten, denn ich darf mich auch auf Unerwartetes freuen.
Jede Herausforderung spornt mich an. Zu Beginn eines Termins einen leichtgängigen Zugang zu jemandem zu finden oder später einfache, für meine Klienten naheliegende Beispiele für eigentlich komplexe Zusammenhänge (Sie erinnern sich an meine Oma?).
Eine Behandlungsrhythmus zu finden, der an diesem Tag als genau richtig von meinem Klienten empfunden wird. Oder auch erklären zu können, warum ich eventuell einmal ganz anders gearbeitet habe, als mein Klient es erwartet hat.


Oben im Text hatte ich schon erwähnt, dass Shiatsu aus einem wirklich ganzheitlichen Blickwinkel an den Menschen herantritt. Denn erst wenn man die Position derart wechselt, kann man eigentlich Lösungsansätze finden.
Was bedeutet das?

Ein Beispiel:
Sagen wir mal, Sie kommen zu mir, weil Sie ständig Nackenprobleme haben. Sie würden möglicherweise erwarten, dass ich Ihren Nacken bearbeite, damit er sich entspannt.
Aus Shiatsu Sicht ist das unsinnig.
‚Echt?’ werden Sie jetzt vielleicht denken??
Jo.
Im Prinzip ist es eine Frage der Körpermathematik:
Sie haben Ihr persönliches Maß an Energie/Kraft.
Wenn Sie irgendwo Spannungen= Energie zusammengezogen haben, dann muss ihr Organismus irgendwo zuwenig Energie haben → mathematische Gleichung.

Also in diesem Fall: hohe Spannung im Nacken, zuwenig Energie im unteren Rücken → wahrscheinlich haben Sie anstrengende Zeiten hinter sich (individuelle Zusammenhänge) und Ihr Körper hat versucht Ihnen den Alltag trotz Müdigkeit zu ermöglichen.
Dann ist der untere Rücken kalt, der Nacken vor Überspannung fest und erhitzt. Dann arbeitet man beim Shiatsu erst über den unteren Rücken, dann am Nacken. Aus dieser Reihenfolge ergibt sich wieder eine gefühlte Struktur, die mit der Zeit wieder physiologisch belastbar wird. Letzteres hängt davon ab, wie lange Belastungen schon kompensiert wurden und wieviel Zeit man im Moment zur Regeneration zur Verfügung hat UND wieviel man auch zuhause darin investieren kann & will.


Wir kamen ja von meinem Gedankengang: Ohne meine Hände sag ich nix...
Die Hände sind etwas Wunderbares.
Sie können bei aktivem Gebrauch besondere Sinneszellen öffnen, die unendlich feine Abstufungen spüren können.
Die aufgefangenen Signale werden in unsere eigene Schaltzentrale hochgeschickt und wenn wir es gelernt haben, können wir die Signale präzise auswerten. Wir empfangen quasi Bild und Ton.

Bei mir ist es z.B. so, dass in mir wie ein inneres Spiegelbild von Wärme und Kälteregionen meines Klienten entsteht.
Je ruhiger und aufmerksamer ich meine Hände ‚zuhören’ lasse, um so deutlicher wird das ‚Bild’.
Daraus können Sie schon ersehen, dass man mit Shiatsu nicht einfach losstürmt und eine Routinebehandlung abspult, die für jeden gleich abläuft.
(Die funktioniert für eine gewisse Form der ‚Oberflächenentspannung’, jedoch nicht, wenn ich meinen Klienten eine wirkliche Tiefenentspannung ermöglichen will, eine Entspannung, in der wirkliche Regeneration beginnen kann.)

In der englischen Literatur heißt diese Herangehensweise ‚listening hands’, also lauschende Hände.
Alle Sinne bleiben während einer Shiatsu-Stunde offen. Denn jede weitere ‚eintrudelnde’ Information beeinflusst die Feinabstimmung meines Arbeitens. Entspannt sich die Gewebestruktur?
Meldet meine Wahrnehmung beginnende Wärme in einem vorhin noch kalten Bereich?
Wo liegt das interne Zusammenspiel?
Kann ich mit den Händen schon weiterwandern?
Wo sollen meine Hände jetzt noch hin, damit die Stunde in sich rund ist?


Eigentlich ist Shiatsu klassisch eine Rundum-Behandlung. Aber je müder jemand ist desto ruhiger wird der äußere Shiatsu-Rhythmus, damit sich Energie überhaupt wieder aufbauen kann.
Diese zentrierten Arbeitsformen haben Wirkungen in unsere zentrale Steuerung. Unsere inneren Ruheströmungen (Gehirnwellen im Theta- und Deltabereich) gewinnen wieder an Kraft. Die Atmung reguliert sich in einen gut versorgenden, tiefen Rhythmus.
Alle Gedankenkarussels kommen (endlich) für einen Moment zur Ruhe.

Und hier beginnt sie dann: die Regeneration


Zu Atem kommen.
Ruhe einkehren lassen
Abschalten.
Durchatmen.
Luftholen.
Spannung loslassen.
Innehalten.
In sich Raum finden.
Sich beruhigen.
Auftanken.
Sich sammeln.
Nach dem Innehalten:
Einatmen.
Schwung nehmen.
Mit neuer Kraft.
Auf den eigenen Weg zurückfinden
Gehen.
Ein Schritt nach dem anderen
Aufrecht.
Mit entspannten Schultern.
Offenem Blick
Neugierig
Beschwingt

Redakteur

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25. Oktober 2016, 10:43

die Sache mit der 'Wut'...

Guten Morgen!

Ich habe eben einen interessanten Blogbeitrag zum Thema Wut gelesen, der mich daran erinnerte, dass mich dieses Thema immer wieder beschäftigt.

Wut ist eine gebannte Reaktion. Nicht gern gesehen. Da sie per Definition als zerstörerisch gewertet wird und wir oft auch nur diese Seite benennen, wollen wir sie nicht. Aber was man nicht will, kommt ja meist doppelst stark und bricht sich unkontrolliert Bahn - gerade in heutiger Zeit ein großes Thema.

Aber, was ist das eigentlich für eine Energie? Dieses 'Kraftpaket', das uns mitgegeben wurde. Denn jeder von uns hat diesen enormen Energiestrom. Aus ostasiatischer Sicht sitzt diese Energie in Leber und Galle.
Wir nehmen diese Kraft vor allem wahr, wenn sie sich staut und zusammenballt und wissen nicht, dass dies die gleiche Kraft ist, die uns kreative Lösungen für unsere Lebenswege finden lässt.

Jeder von uns hat es aber schon gesehen. Wenn wir kleine Kinder beobachten, die mit etwas Neuem herumprobieren. Sie können so ganzkörper-wütend werden, wenn sie nicht entdecken, wie es gehen könnte.
Wer kennt nicht diese Anfälle, die vor Energie nur so strotzen...?!
Hier liegt alle Kraft, um 'an Ball' zu bleiben.

Dumm nur, dass die Energie nicht weiß, wie sie den Weg findet.
Denn wir alle wissen, wütend werden allein reicht ja nicht.
Da erkennt man ja noch nicht die Lösung.

Also brauchen wir Erkenntnis, für welche Frage/Problem/​Herausforderung suchen wir denn eigentlich eine Lösung?
Wenn wir Glück haben, sind wir von Menschen begleitet, die uns beibringen, dass hinter der Erregung eine Frage steht.
Meist: Wie kann das gehen?

Ich erzähle hier kurz eine kleine Geschichte aus der ich viel gelernt habe:

Vor vielen Jahren war mein geliebtes Patenkind (4) nörgelig.
Wir wollten in Ruhe Kaffeetrinken, sie malen. Wir saßen draußen, sie drinnen. Man könnte meinen kein Problem.. Aus dem Haus mehrten sich ärgerliche Rufe, wir sollten endlich mal leiser reden, das würde sie stören, sie könnte nicht malen, wenn wir so laut wären..
??
Das Genörgel nahm zu und schlug um in wirkliche Wut. Wir wurden von ihr belehrt, dass das so einfach nicht ginge.
??
Wir waren inzwischen auch genervt und auch unser Tonfall änderte sich. Wir wurden ungehalten und echt genervt.
Energie-Ping-Pong mit Wut geht hervorragend.
Nutzt aber gar nichts.
Alle sind wütend, hinterher erschöpft und irgendwo in der Tiefe traurig.

Warum ich irgendwann - auch noch angenervt - aufgestanden bin, um mich neben mein Patenkind zu stellen weiß ich eigentlich nicht mehr. Alles sah nach malen aus: Blatt, Stifte...alles da.
'Es geht nicht' heulte es neben mir auf dem Esszimmerstuhl.
Auf dem Papier lag ein Barbie-Pferd in Seitenlage.
'Was willst du denn malen?'
'Das Pfeeeeerd!!!' heulte es auf.
Plötzlich machte es 'Klick' in meinem Kopf und alles ergab einen Sinn.
Sie wollte mit einem Buntstift die Umrisse des Pferdes umfahren und anschließend das Pferdebild ausmalen.
Ein motiviertes Projekt.
Allerdings schauen 4jährige gerade mal mit den Schultern über die Tischkante, wenn sie ordentlich auf einem Stuhl sitzen und so war das Unterfangen von vornherein zum Scheitern verurteilt.
'Okay, das kann nicht klappen. Knie dich auf den Stuhl. Dann frag mich mal, ob ich das Pferd für dich festhalte. Dann malst du um das Pferd herum und ich male die kleine Ecke an die du nicht herankommst.'
Gesagt, getan.
Voll konzentriert zog sie den Stift um das Pferd herum.
Zufrieden und völlig entspannt begann sie das Pferd auszumalen.
Es herrschte Frieden..
Zeit für einen entspannten Kaffee.
Eine halbe Stunde später betrachteten wir alle das Bild.
Und was soll ich sagen?
Unten in der Ecke des Bildes entdeckten wir ein zweites kleines Pferd.
Eine Kopie des großen.
Frei aus der Hand gemalt.
Ich war total geflasht.
Was für ein wunderschönes Ergebnis!
(Sie malt übrigens noch heute äußerst inspiriert..)


Ich habe diesen Tag nie vergessen.
Wie oft spielen wir eher stundenlang Wut-Energie-Ping-Pong anstatt uns zu fragen, wo das eigentliche Problem liegen könnte?
Für mich ist sich aufbauender Ärger/Wut eher ein Anlass hellhörig zu werden.
Zu schauen, bahnt sich ein Thema an?
Ist es spontan zu klären?
Meist behalte ich im Auge, mit welchen Themen sich jemand grad herumzuschlagen beginnt.
Dann bin ich vorbereitet, wenn das Thema irgendwann zur Bearbeitung bereit ist. Kann ein Zeitfenster und die Ohren öffnen, koche Kaffee, Tee oder Kakao und beginne zuzuhören, Fragen zu stellen bis alles ausgesprochen ist und die Lösungswege sich zeigen können.
Interessanterweise sind die in den meisten Menschen schon vorbereitet.
Wir haben nur selten Gelegenheit, den Weg dorthin zu finden.

Zu spüren, dass wir aus dem Hinweis den die Wut uns gibt, Kraft für einen wirklichen Weg entwickeln können ist ein besonderer Moment.
Wir fühlen dann, das wir von Energie aus unserem Inneren getragen werden und es entsteht: TATKRAFT für unseren Weg.


Ulrike

Redakteur

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24. Oktober 2016, 17:43

Selbstheilungskräfte..

Die Selbstheilungskraft eines Wesens ist ein Prozess, der auf kleinster Ebene stattfindet: in jeder einzelnen Zelle.
Jede Zelle besitzt eine interne, sehr effektive Müllverwertung, die jedoch z.B. auf Stress und Nährstoffmangel sehr empfindlich reagiert.
Unter lang anhaltenden Belastungen richtet sich der Organismus so ein, dass er zur Zeit unwichtige Bereiche quasi herunterfährt und nur die mindestnotwendige Versorgung erhält. Diese Regionen in uns sind kühler, haben weniger Sauerstoff, einen verringerten Durchfluss, und auch weniger Abtransport von Zellmüll.

Was einmal 'heruntergefahren' wurde, richtet sich leider nicht einfach nur wieder ein und so bleibt zumeist eine Restmüdigkeit hängen. Es sei denn wir suchen uns Wege, die diese Bereiche wieder öffnen, so dass sie wieder hochgefahren werden.

Wer Shiatsu schon einmal ausprobiert hat, wird möglicherweise festgestellt haben, dass ganz direkt der eigene Wasserhaushalt und die Verdauung in Schwung kommen. Man muss auf die Toilette..
Interessant nicht wahr?
Unter dem ruhigen Rhythmus der Ganzkörperbehandlung des Shiatsu, nimmt sich der eigene Organismus wieder wahr und beginnt heruntergefahrene, 'vergessene' Bereiche wieder besser zu versorgen.

Erst kommt das Wasser, dann die Wärme.
Das lässt sich gut erspüren.
Die Hände bewegen sich auch erst dann weiter, wenn ein Bereich sich wieder besser zu versorgen beginnt.
Hier ist schonmal viel Geduld gefragt.
Beim Shiatsu wird zumeist mit 2 Händen gearbeitet: eine Hand ruht und nimmt über die Rezeptoren feinste Veränderungen wahr. Die zweite Hand wandert entlang unserer Strömungslinien (Meridiane) und sucht korrespondierende 'Punkte'.
Die korrespondierende Punkte zu finden ist wichtig, denn sie lösen die 'Versorgungsreaktion' aus.
Überspannung entlädt sich und Unterspannung zieht wieder Kraft.

Keine Sache für einen Knopfdruck.
Um wirkliche Regeneration zu erreichen braucht es Zeit.
Und Wiederholung.
Damit sich eine neue, kraftvolle Stabilität entwickeln kann.

Wie oft?
Das ist ganz individuell.
Es kommt u.a. auf die eigene Grundkonstitution an.
Auch auf die jeweilige Lebensphase.
Das muss man einfach selbst entdecken.

Und das kann wirklich äußerst spannend sein.
Zu erleben, wie man nachhaltig wieder zur Ruhe oder wieder zu Kräften kommt, kann einen schon sehr faszinieren.

Und dann, wenn man wieder Energie hat, dann ist auch wieder Raum und LebensLust für neue Ideen...Kreativität...Pläne.​..Genuss...

Herrlich, oder!?!!

Redakteur

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10. Oktober 2016, 07:16

Leo likes Shiatsu!

Eigentlich ist Shiatsu ja schon besonders schön für Schwangere. Schwangerschaftsbeschwerden lassen nach, es entwickelt sich eine große Ruhe und tieferes Vertrauen in den eigenen Körper...

Wie intensiv und aktiv noch ungeborene Kinder Shiatsu genießen können, hat mir Leo gezeigt. Zu Beginn der Shiatsu-Stunde für seine Mutter rollte er immer unter meine Hände, ließ mich vorzugsweise ausgiebig seinen Rücken und seine Unterschenkel kraulen (ja, das geht!), um zum Ende hin mit mir noch ein wenig Füße fangen zu spielen.

Inzwischen ist er auf der Welt...und was soll ich sagen? Er liebt es noch immer. Aber nicht nur die Beine, sondern auch den Rücken, den Nacken, die Füße..

:-)

Ganz entspannt ins Leben.



Euch allen einen guten Start in diese Woche!


Ulrike

Redakteur

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29. August 2016, 13:03

Magische Momente

...sind für mich beglückende, kraftvolle Momente mit einer inneren Stille, entsprungen aus einer hohen inneren und äußeren Konzentration.
Alle Sinne sind ausgerichtet, um jedes Detail eines einmaligen Augenblicks wahrzunehmen.
Wirklich magische Momente kann man nicht durchplanen.
Man kann die Wege dafür mit bereiten und dann gibts ..vielleicht.. den 'göttlichen' Funken als großes Geschenk...

Unsere ganze Familie fühlt sich in dieser Woche derart beschenkt.
Eine neue Generation hat das Licht der Welt erblickt und bereichert seither unser aller Leben einfach schon dadurch, dass es sie gibt.
Jeder von uns hat nun eine weitere Facette.
Ganz neu!
Wie werden wir sie wohl jeweils gestalten?
Werden wir neue Aspekte an uns entdecken..?
Oder alte Stärken erfreut wiederbeleben..?
Wer weiß?
Das Leben: ein Abenteuer..
Wir genießen erstmal den wunderbaren Beginn..


Lasst es euch gut gehen!!


Ulrike

Redakteur

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21. Juli 2016, 18:31

51 Tage später....

Hallo zusammen!

Ich hatte versprochen, ich melde mich wieder mit dem Zwischenbericht:

Es waren anstrengende Wochen zwischen verschiedenen 'Baustellen' im wörtlichen wie im übertragenen Sinne.
ABER erfolgreich!
Der neue Arbeitsraum ist wunderbar. Er hat eine schöne Raumstimmung. Auch durch die Nähe zum Garten und zum Wald.
Wir alle sind glücklich.
Meine Klienten.
Meine Familie.
Und vor allem ich! ;-)

Jetzt ist Zeit für Ferien.
Alle 'Umräum-Bewegungen' dürfen sich setzen.
Durchatmen.
Finetuning.
Regeneration.

Wie ihr seht, mache ich eine große Pause.
Hab ich mir jetzt einfach mal verordnet.
Deshalb geht's erst Ende August weiter.

Unnötigerweise hab ich mich noch beim Werkeln verletzt und nehme das mal als Hinweis für eine ausgiebige Auszeit..)

Ich wünsche euch allen eine gute Zeit!
Genießt den Sommer, der ja angeblich jetzt vor der Tür stehen soll.
Ach und wenn er nicht kommt...es geht doch nix über ein gutes Buch

Bis bald!


Ulrike

Redakteur

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